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Überblick

Dies und anderes ergab zumindest die Studie "Industrie 4.0 Upgrade des Industriestandorts Deutschland steht bevor" von Deutsche Bank Research. Weitere Kernaussagen finden sich beispielsweise darin, dass die neue industrielle Revolution gerade in Deutschland als unangefochtener "Wertschöpfungs-Europameister" und Heimat zahlreicher Hidden Champions gerade prädestiniert dazu ist, die Dynamik von Industrie 4.0 aufzunehmen und die darin verborgenen  Potenziale zu bergen und dazu zu nutzen, die industrielle Weiterentwicklung noch nachhaltiger im Zeitalter von Smart Factory und mit- und vorausdenkenden Maschinen zu verankern. - Große Visionen, kleine Unternehmen und gigantischer Hype - Auch wenn Industrie 4.0 momentan eher noch ein Thema für die großen Unternehmen ist, würden auch kleine und mittlere Unternehmen vom der durch sinnvolle Automatisierung zu erwartende durch Effizienzsteigerung profitieren. Das Probleme dabei: Die schemenhafte Definition des Begriffs, der große Hype und die damit verbundenen Erwartungen, die sich wiederum mit Unklarheiten paaren. Fest scheint zu stehen, dass Industrie 4.0 ein interdisziplinären Ansatz ist, sollen hier doch Maschinen mit anderen (unterschiedlichen) Maschinen und der entsprechenden Software sprechen. Hinzu kommt der "Faktor" Mitarbeiter. Der soll sich nicht nur mit den Maschinen, sondern auch mit Mitarbeitern anderer Abteilungen und Disziplinen abstimmen - in der Smart Factory und während der Smart Production.

Neue Zertifizierungsvorgaben zur ISO/TS 16949: Automotives Qualitätsmanagement in Bewegung - Dass die Übergangsfrist von der 3. auf die 4. Auflage der ISO/TS 16949 am 01.04. endet, ist kein Aprilscherz, sondern eine ernsthafte Sache. Schließlich müssen spätestens dann die neuen Vorgaben bei allen Zertifizierungsvorhaben – und verfahren berücksichtigt werden und alle entsprechenden Zertifikate bis spätestens 01.04.2015 an die neuen Vorgaben angepasst werden. Bis dahin müssen sich Unternehmen, Auditoren und Zertifizierungsgesellschaften also eingehend mit den Änderungen beschäftigen und diese dann natürlich auch entsprechend umsetzen, um eine ISO/TS 16949-Zertifizierung (wieder) zu erhalten.

Hinzu kommt ein starker Wettbewerb wie auch das Outsourcing, was das Herstellen von beispielsweise Antriebssystemen angeht oder auch große Teile der Instandhaltungsprozesse ganzer Flugzeuge. Je größer und komplexer die Wertschöpfungs- und Lieferkette wird, je wichtiger wird demnach eine zentrale Definition für Qualität und einheitliche Prozesse, um diese immer wieder herzustellen, zu verbessern und zu messen. Das alles bietet die DIN EN 9100, deren Basis die ISO 9001 bildet und eine entsprechende Zertifizierung auch gemäß dieses Standards gegeben sein muss. - Was fordert die DIN EN 9100?

Schrittweise, sagen die einen. Aufgrund großer IT-Heterogenität und fehlender Standards, was die Kommunikation und Integration im IT-Umfeld angeht, wird sich die Industrie 4.0 und damit der flächendeckende Einsatz von Cyber-Physical Systems (CPS) eher in vielen Phasen und auf Insellösungen in den jeweiligen Branchen beschränkt verbreiten. Das sind zumindest die Einschätzungen einer aktuellen Analyse der ROI Management Consulting AG. Die darin vorgestellten Szenarien stellen einige Punkte klar heraus: Je variantenreicher und hochwertiger die Produkte sind, desto umfassender wir die Umsetzung von Industrie 4.0 in den jeweiligen Unternehmen sein.

So steigt Google mit seinem Android-Betriebssystem sprichwörtlich und tatsächlich in die Automobilindustrie ein und gründete jüngst gemeinsam mit Audi, General Motors, Honda und Hyundai und dem Chipentwickler Nvidia die Open Automotive Alliance (OAA). Ziel der Kooperation ist es, die Industrie 4.0 via App und Android in die guten Fahrzeugstuben zu bringen. Damit soll künftig die Kommunikation zwischen Informationssystemen im Auto noch automatischer gehen. Warum, so fragen sich Experten, musste (wieder einmal) erst Google kommen, um am Ende die Industrie 4.0 auch für deutsche Automobile ins Rollen zu bringen? Wieso schaffte es die deutsche Automobilindustrie nicht, das Thema Industrie 4.0 bzw. die intelligente Vernetzung von Unterhaltungs- und Informationssystemen mit einem eigenen Betriebssystem auf die Überholspur zu katapultieren? Die Antwort: Ein Leerstuhl, der bei Amazon-Chef Jeff Bezos angeblich bei jedem Meeting im Raum steht. Ein leerer Stuhl, der lehrt? Genau! Denn auf diesem Stuhl "sitzt" der Kunde. Ihn mit ins Boot zu nehmen bei jedem Schritt der Prozessoptimierung ist für jede Branche mittlerweile überlebenswichtig.

So gaben 89 Prozent der Befragten an, dass ihnen Verlässlichkeit besonders wichtig sei. 87 Prozent setzen auf die finanzielle Stabilität des Anbieters und 78 Prozent auf den Preis. Für 74 Prozent ist das Engagement ihrer Versorgers für eine gesunde Umwelt entscheidend, während 62 Prozent auf eine regionale Expertise und 42 Prozent auf die Corporate Social Responsibility (CSR) bestehen. 35 Prozent schließlich wollen neben dem Strom auch von anderen Services profitieren, also beispielsweise Telekommunikation. - Service differenzieren, individualisieren und professionalisieren -

Der Hintergrund: Verlässt eine Fach- oder Führungskraft ein Unternehmen, nimmt sie auch das in vielen Jahren angesammelte und personenbezogene Praxiswissen mit. Um diesen "Wissensabfluss" zu verhindern und das Wissen allen zugänglich zu machen, begleitet ein Coaching Gehende und Bleibende in Form eines mehrstufigen und systematisierten Verfahrens. Dieses wiederum fußt auf insgesamt 8 Säulen:

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